Zusätzliche Zahnrettungsboxen für Schulen

20.01.2017
© TK
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Anfang 2016 hat die Techniker Krankenkasse (TK) alle Grund- und Förderschulen mit einer Zahnrettungsbox ausgestattet. Schulen mit mehreren Gebäuden oder weiter entfernter Sporthalle können sich jetzt eine zusätzliche Zahnrettungsbox bestellen. Mit der Zahnrettungsbox wiederholte die Kasse 2016 ihre Kampagne. Bereits Ende 2009 erhielten alle Grund- und Förderschulen in MV Zahnrettungsboxen. 2012 wurden zudem rund 500 Sportvereine des Landes damit ausgestattet.

Mit der Zahnrettungsbox können ausgeschlagene Zähne für eine Replantation sicher aufbewahrt und transportiert werden. Die Zahnrettungsbox sollte in Schulen z. B. im Schulsekretariat installiert werden.

Die Zahnrettungsbox kann jetzt angefordert werden.
Eine E-Mail an
lvmv@tk.de mit den Angaben zur Schule genügt.

Abgebrochene Zähne lassen sich retten, wenn sie sachgemäß konserviert und möglichst schnell wieder eingesetzt (replantiert) werden. In der Zahnrettungsbox befindet sich eine spezielle Nährlösung, um den ausgeschlagenen Zahn oder das Zahnstück bis zu 48 Stunden feucht und steril zu halten.  Der Zahn muss innerhalb von 30 Minuten in die Zahnrettungsbox gelegt werden - und zwar direkt ohne vorheriges Reinigen oder Beseitigen von Schmutzpartikeln. Wenn der Zahn so zwischengelagert wird, kann er von einem Zahnchirurgen aussichtsreich in den Kiefer zurückgepflanzt werden. Die Haltbarkeitsdauer der Nährflüssigkeit beträgt ca. 3 Jahre, eine Kühlkette wie etwa bei Impfstoff ist nicht notwendig.

Statistisch gesehen verletzt sich jedes dritte bis vierte Kind beim Sport, Spielen, Toben und Raufen an den Zähnen. Eine Vielzahl derartiger Unfälle passiert im schulischen Bereich. Doch ausgeschlagene Zähne können gerettet werden. Das richtige Verhalten in den ersten Minuten nach einer solchen Verletzung ist entscheidend für das weitere Schicksal der verletzten Zähne.

Schülergesundheit in MV