Modellvorhaben "Integrierte Berufsorientierung"

01.03.2017
©coloures-pic/Fotolia.com
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Für 21 allgemein bildende Schulen heißt es ab jetzt, Vorreiter für das Modellvorhaben „Integrierte Berufsorientierung“ zu sein und eine Neuausrichtung der Berufsorientierung mit einzuleiten. Sie werden das Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik weiterentwickeln, Informatik und Medienkunde als eigenständiges Unterrichtsfach einführen, eine Potentialanalyse erstellen und die Berufsorientierung auch am Gymnasium voranbringen. Dazu hat am 28. Februar 2017 in Scherin mit Ministerin Birgit Hesse und mit rund 60 Lehrkräften aus den beteiligten Schulleitungen sowie Referentinnen und Referenten des IQ M-V die Auftaktveranstaltung stattgefunden.
Anliegen ist es, Jugendliche so gut auf ihren Weg nach der Schule vorzubereiten, dass die Anzahl der Ausbildungs- und Studienabbrüche zurück geht.

Mit den beteiligten Schulen werden bis Ende des Schuljahres 2018/2019 in verschiedenen Etappen Maßnahmen zur Verbesserung der Berufsorientierung entwickelt und erprobt:

  • Schuljahr 2016/2017: Konzeptionsphase: Erarbeitung der inhaltlichen Voraussetzungen für die Arbeit in den Schulen (Inhalte und Stundentafel)
  • Schuljahr 2017/2018: Erprobungsphase
  • Schuljahr 2018/2019: Erprobungsphase/Auswertung und Vorbereitung der landesweiten Implementierung

Diese Arbeitsgruppen agieren:

  • AG Arbeit-Wirtschaft-Technik (AWT) in der Regionalen Schule/Ziel: Überarbeitung des Rahmenplanes für den nichtgymnasialen Bildungsgang
  • AG Arbeit-Wirtschaft-Technik (AWT) im gymnasialen Bildungsgang/Ziel: Überarbeitung des Rahmenplanes für den gymnasialen Bildungsgang
  • AG Informatik und Medienkunde/Ziel: Entwicklung eines Rahmenplanes für ein neues eigenständiges Fach „Informatik und Medienkunde“
  • AG Potenzialanalyse/Ziel: Entwicklung eines an Schulen anwendbaren Verfahrens zur Ermittlung berufswahlrelevanter Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • AG Berufsorientierung und Inklusion/Ziel: Erarbeitung eines Konzeptes im Wirkungszusammenhang Berufsorientierung und Inklusion

Diese 21 Schulen nehmen am Modellvorhaben teil.

Name der Schule

Schulform

Ort

Schulamt

Förderschule Jan-Amos Komensky

FöS

18356 Barth

Greifswald

Förderzentrum Ribnitz-Damgarten

FöS

18311 Ribnitz-Damgarten

Greifswald

Bernsteinschule

RegS

18311 Ribnitz-Damgarten

Greifswald

Regionale Schule Recknitz-Trebeltal

RegS

18465 Triebsees

Greifswald

Schule am Bodden

RegS

17498 Neuenkirchen

Greifswald

Regionale Schule Tom Beyer

RegS

18586 Ostseebad Göhren

Greifswald

IGS Erwin Fischer

IGS

17491 Greifswald

Greifswald

Gymnasiales Schulzentrum Barth

KGS

18356 Barth

Greifswald

Schulzentrum am Sund

KGS

18439 Stralsund

Greifswald

Richard-Wossidlo-Gymnasium

Gym

18311 Ribnitz-Damgarten

Greifswald

Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium

Gym

18528 Bergen auf Rügen

Greifswald

Sonderpädagogisches Förderzentrum Pestalozzi

FöS

17192 Waren

Neubrandenburg

Jawaharlal-Nehru-Schule

RegS

17235 Neustrelitz

Neubrandenburg

IGS Vier Tore Neubrandenburg

IGS

17033 Neubrandenburg

Neubrandenburg

Fritz-Greve-Gymnasium

Gym

17139 Malchin

Neubrandenburg

Käthe-Kollwitz-Schule

RegS

18246 Bützow

Rostock

Innerstädtisches Gymnasium

Gym

18055 Rostock

Rostock

Regionale Schule "Bertolt Brecht"

RegS

23966 Wismar

Schwerin

Ostseeschule Wismar

RegS

23968 Wismar

Schwerin

Regionale Schule mit Grundschule "Am Schweriner See"

RegS

23996 Bad Kleinen

Schwerin

Gerhart-Hauptmann-Gymnasium

Gym

23966 Wismar

Schwerin

Die Schulen werden durch die zuständigen Fachreferentinnen und Fachreferenten des Instituts für Qualitätsentwicklung M-V sowie bei der AG Potenzialanalyse durch die Universität Rostock begleitet.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Land MV und die Bundesagentur für Arbeit werden dabei zusammenarbeiten und ihre Maßnahmen abstimmen. Das sieht eine Vereinbarung zwischen ihnen vor, die im Rahmen der Bundesinitiative „Bildungsketten“ abgeschlossen wurde. Das Modellvorhaben wird ab Mite des Jahres durch eine Koordinierungsstelle unterstützt, die von Land und Bund finanziert wird.

Landeskonzept zum Übergang Schule - BerufInitiative des BMBF "Bildungsketten"

Thomas Bohn
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

Tel: 0385 588 7512
E-Mail: t.bohn@bm.mv-regierung.de