Servicestellen Inklusion: Beratungsangebote für Eltern eingerichtet

20.03.2017
© Camillo Torres/shutterstock.com
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Die Servicestellen Inklusion sind vorrangig eine Beratungsstellen für Erziehungsberechtigte von Kindern mit Behinderungen und sonderpädagogischem Förderbedarf, die zu Fragen der inklusiven Beschulung Unterstützung bieten können. In jedem Schulamt ist eine solche Beratungsstelle Inklusion eingerichtet. Außerdem können die Servicestellen Inklusion von allen Ratsuchenden, von Lehrkräften, Schulleitungen und pädagogischem Fachpersonal aller Schularten und Kindertagesstätten genutzt werden.

Die Servicestellen bieten

  • Information über Möglichkeiten der inklusiven Beschulung
  • Beratung zu geeigneten Lernorten in der Region
  • Information über schulische und außerschulische Hilfs- und Förderangebote
  • Koordination und Vernetzung von vorhandenen Unterstützungssystemen
  • Fallberatung unter Einbeziehung der Erzeihungsberechtigten, der jeweiligen Schule und möglicher außerschulischer Unterstützungssysteme


Wie die gleichberechtigte Teilhabe von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf erreicht werden kann, ist in der „Strategie der Landesregierung zur Umsetzung der Inklusion im Bildungssystem in Mecklenburg-Vorpommern bis zum Jahr 2023“ festgeschrieben. Ziel ist es, die Inklusion an den Schulen schrittweise und mit Augenmaß umzusetzen. Bis zum Jahr 2023 sollen die öffentlichen Schulen zusätzlich insgesamt 237 Lehrerstellen erhalten. Das entspricht einem Umfang von ca. 18 Mio. Euro.

Servicestellen Inklusion mit allen Informationen und KontaktenPressemitteilung des Bildungsministeriums zur Einrichtung der Servicestellen InklusionAlle Informationen zum Thema Inklusion in MV im ÜberblickZum Herunterladen: Strategie der Landesregierung zur Umsetzung der Inklusion im Bildungssystem in Mecklenburg-Vorpommern bis zum Jahr 2023