Vollzeitschulische Ausbildung

©Alexander Raths/shutterstock.com
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5 berufliche Schulen in Mecklenburg-Vorpommern bieten eine vollzeitschulische Berufsausbildung zur Staatlich geprüften Sozialassistentin, zum Staatlich geprüften Sozialassistenten sowie zur Staatlich anerkannten Erzieherin, zum Staatlich anerkannten Erzieher.
Die künftigen Arbeitsplätze sind Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege Ganztagsschulen.
Die Aussichten für die Zukunft sind eine professionelle Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern und eine erfüllte und sichere Arbeit. Diese Ausbildung wird gefördert vom Europäischen Sozialfonds und vom Land Mecklenburg-Vorpommern.

Standorte der 5 beruflichen Schulen

Im Schuljahr 2016/2017 werden insgesamt 53 Klassen (Projekte) an den fünf beruflichen Schulen durchgeführt.

Projektbeschreibung

Die vollzeitschulische Berufsausbildung im sozialpädagogischen Bereich wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Förderperiode 2014 bis 2020 und des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von rund 30 Millionen Euro gefördert.
Die Laufzeit der Maßnahme reicht vom 01.08.2014 – 31.07.2022.

Gefördert werden folgende vollzeitschulische Bildungsgänge:

  • Höhere Berufsfachschule Sozialassistenz (zweijährig)
  • Fachschule Sozialpädagogik  (zweijährig)
  • Fachschule Sozialpädagogik mit Vorbereitungsjahr für Seiteneinsteiger (dreijährig)
  • Fachschule Sozialpädagogik, berufsbegleitend (vierjährig) 

Die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz führt zum Berufsabschluss Staatlich geprüfte Sozialassistentin und Staatlich geprüfter Sozialassistent. Die Absolventinnen und Absolventen werden gemäß § 11 Absatz 3 des Kindertagesförderungsgesetzes (KiföG als Assistenzkräfte in verschiedenen sozialpädagogischen Einrichtungen eingesetzt, die die Kinder unter Anleitung der Fachkräfte betreuen und diese bei der Gestaltung der pädagogischen Prozesse unterstützen. Der erfolgreiche Berufsabschluss ist Zugangsvoraussetzung für die Bildungsgänge der Fachschule für Sozialwesen mit den Fachrichtungen Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege.
Rechtsgrundlage ist die Sozialassistenz - Höhere Berufsfachschulverordnung (SOAHBFSVO M-V) vom 11.12.2012.

Die Bildungsgänge der Fachschule für Sozialpädagogik führen zum qualifizierten Weiterbildungsabschluss Staatlich anerkannte Erzieherin und Staatlich anerkannter Erzieher. Sie haben das Ziel, Fachkräfte mit einer in der Regel beruflichen Erstausbildung und Berufserfahrung zu befähigen, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben selbstständig und eigenverantwortlich wahrzunehmen in den Arbeitsbereichen

  • Kindertageseinrichtung (als Fachkräfte gemäß § 11 Absatz 2 KiföG M-V)
  • Kindertagespflege,
  • Schule (als Personal mit sonderpädagogischer Aufgabenstellung),
  • Hilfen zur Erziehung sowie
  • Kinder- und Jugendarbeit.

Der erfolgreiche Berufsabschluss schließt den Zugang zu den Hochschulen ein.

Rechtsgrundlagen:

Ute Neumann

Ministerium für Bildung, Wissenschaft
und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

Tel. 0385 588 7242
E-Mail: u.neumann@bm.mv-regierung.de