Anerkennung nach Berufsausbildung

Nachträgliche Anerkennung der Gleichwertigkeit mit der Mittleren Reife bei nachgewiesener Berufsausbildung

Für die Feststellung der Gleichwertigkeit der Mittleren Reife im Zusammenhang mit einer  Berufsausbildung sind folgende Voraussetzungen notwendig:

  1. der Hauptschulabschluss oder der Qualifizierte Hauptschulabschluss oder die Berufsreife oder die Berufsreife mit Leistungsfeststellung

  2. der erfolgreiche Abschluss der Teilzeitberufsschule, dazu außerdem
  • der Abschluss eines mindestens zweijährigen anerkannten Ausbildungsberufes
  • die Erteilung des Unterrichts der besuchten Fachklasse mindestens zwei Jahre nach den jeweils gültigen Stundentafeln
  • ein Notendurchschnitt von mindestens 3,0 und keine "mangelhaft" (Note 5) oder "ungenügend" (Note 6)
  • eine mindestens fünfjährige erfolgreiche Ausbildung in einer Fremdsprache oder nach Feststellung durch die Schule ein gleichwertiger Bildungsstand

Die Anerkennung wird schriftlich und formlos beim Bildungsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern beantragt:

Anschrift:

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Abteilung Schulen, Referat 201
Werderstraße 124
19055 Schwerin

 Folgende Unterlagen sind für die Einzelfallprüfung notwendig:

  • formloser Antrag auf "Bestätigung der Gleichwertigkeit der erworbenen Abschlüsse mit der Mittleren Reife"
  • beglaubigte Kopie des Zeugnisses über den Hauptschulabschluss oder den Qualifizierten Hauptschulabschluss oder die Berufsreife oder die Berufsreife mit Leistungsfeststellung
  • beglaubigte Kopie des Berufsschulabschlusszeugnisses in Verbindung mit der beglaubigten Kopie des Zeugnisses über den erfolgreichen Berufsabschluss (z. B. Prüfungszeugnis der IHK, Gesellenbrief, Facharbeiterzeugnis ect.)

(Beglaubigungen können z. B. in öffentlichen Einrichtungen oder Ämtern einer Stadt oder eines Landkreises oder bei Notaren vorgenommen werden.)

Nachträgliche Anerkennung der Berufsreife aufgrund einer Berufsausbildung

Für die nachträgliche Zuerkennung der Berufsreife sind folgende Voraussetzungen notwendig:

  • der Abschluss der Jahrgangsstufe acht der Regionalen Schule oder der Verbundenen Haupt- und Realschule oder der Hauptschule oder der Realschule oder des Gymnasiums oder der Kooperativen Gesamtschule oder der Integrierten Gesamtschule oder der Förderschule oder
  • mindestens das Ziel der Klassenstufe acht der Polytechnischen Oberschule der ehemaligen DDR

in Verbindung mit dem erfolgreichen Abschluss

  • des einjährigen Berufsvorbereitungsjahres (BV1)
  • des zweijährigen Berufsvorbereitungsjahres (BVJ2)
  • des Berufsvorbereitungsjahres für Ausländer und Aussiedler (BVJA)
  • des schulischen Teils der berufsvorbereitenden Bildungsgänge (BvB)

Die Dauer des erfolgreich abgeschlossenen Bildungsganges muss mindestens neun Monate betragen und es muss am Zusatzunterricht in den Fächern Deutsch, Sozialkunde und Mathematik teilgenommen worden sein.

Folgende Unterlagen sind für die Einzelfallprüfung einzureichen:

  • formloser Antrag auf "Bestätigung der erworbenen Berufsreife"
  • beglaubigte Kopie des Abschluss-/Abgangszeugnisses der allgemein bildenden Schule
  • beglaubigte Kopie des Berufsschulabschlusszeugnisses des entsprechenden Bildungsganges

(Beglaubigungen können z. B. in öffentlichen Einrichtungen oder Ämtern einer Stadt oder eines Landkreises oder bei Notaren vorgenommen werden.)

Jutta Olejko

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV

Tel: 0385 588 7215

E-Mail: J.Olejko@bm.mv-regierung.de

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