Förderplan

Handreichung zur Förderplanung
Handreichung zur Förderplanung

Das Institut für Qualitätsentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern (IQ M-V ) hat eine Handreichung für die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern entwickelt. Diese Handreichung unter der Überschrift "Förderplanung - Aber wie?" soll den Lehrerinnen und Lehrern helfen, die Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler gut erfassen und berücksichtigen zu können.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Förderpläne sind, systematisch eingesetzt, ein wirksames und wichtiges Instrument zur Unterstützung der individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler und können auch die Lehrkräfte in ihrer Arbeit entlasten. Sie zielen ab auf die geeignete, individuelle Auswahl des schulischen Lernangebots, auf die Entscheidung für geeignete Strategien sowie auf die Gestaltung des Unterrichts. Ausgangspunkt der Förderplanung sind zwar besondere Entwicklungsverzögerungen und daraus resultierende Förderbedarfe, jedoch sind in der pädagogischen Förderung unbedingt auch die Stärken der Schülerinnen und Schüler in den Fokus zu rücken. Nur so kann es gelingen, besonders förderbedürftige Schülerinnen und Schüler nicht zu demotivieren, sondern für die aktive Mitarbeit an der Lernentwicklung zu begeistern. Die Schwerpunktsetzung von Fördermaßnahmen erfolgt nach festgelegten Prioritäten und zeigt Fortschritte auf. Wichtig ist, dass im individuellen Förderplan dokumentiert wird, in welcher Form alle Beteiligten (Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Erziehungsberechtigte u. a.) Verantwortung übernehmen und dieser gerecht werden. Förderplanung ist ein dynamischer Prozess; daraus ergibt sich die Notwendigkeit der regelmäßigen Ergänzung, Überarbeitung oder Veränderung des Förderplanes.
Mit der Änderung des Schulgesetzes ist die individuelle Förderplanung neu geregelt worden.  Ziel ist, vor allem eine Vereinfachung und bessere Handhabbarkeit der Förderplanunterlagen. Künftig ist daher nur der in dieser Handreichung beiliegende Förderplan zu verwenden. Dies hat insbesondere den Vorteil, dass beim Übertritt einer Schülerin/eines Schülers in eine andere Schule die Fortsetzung der Förderung durch leicht verständliche und einheitliche Förderpläne erleichtert wird.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich hoffe sehr, dass es uns mit dieser Regelung gelungen ist, einen guten Kompromiss zwischen individueller Förderung aller Schülerinnen und Schüler und effizienter Ausgestaltung Ihrer Arbeitszeit zu erreichen.

Mathias Brodkorb
Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Formulare und Unterlagen für Ihre Förderplanung