Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

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Betriebliche Gesundheitsförderung  (BGF) umfasst alle Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten am Arbeitsplatz. Es zielt auf folgende Punkte ab:

  • Verbesserung der Arbeitsorganisation und – bedingungen
  • Förderung einer aktiven Beschäftigtenbeteiligung
  • Stärkung individueller Kompetenzen der Pädagoginnen und Pädagogen
"Gesunde Lehrer - unser Ziel" - Flyer zu den Angeboten der Betrieblichen Gesundheitsförderung für Beschäftigte an öffentlichen Schulen in MV
Angebot eines medizinischen Check-Ups durch den AMD TÜV Rheinland

Programm zur Betrieblichen Gesundheitsförderung für Beschäftigte an öffentlichen Schulen

Ziel des Programms ist es, die Belastungen und Beanspruchungen der Beschäftigten zu erkennen und zu reduzieren. Konkret sollen nach einer Ist-Analyse mittels des Befragungsinstruments IEGL Maßnahmen abgeleitet werden, die dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen an der jeweiligen Schule zu verbessern (Verhältnisprävention) und die persönlichen Ressourcen der Beschäftigten im Umgang mit den täglichen Arbeitsbelastungen zu stärken (Verhaltensprävention). Das Programm ist ein Unterstützungsangebot für alle öffentlichen Schulen des Landes.

Der gesamte Programmprozess ist materiell, finanziell und personell so ausgerichtet, dass in jedem Schuljahr ca. 32 Schulen eine besondere Beratung, Unterstützung und Begleitung erhalten können. Diese Schulen können sich für eine Teilnahme an dem begleitenden Unterstützungsprogramm jeweils im Februar für das kommende  Schuljahr bewerben.
Nach ca. einem Schuljahr sollten diese in der Lage sein, den Gesundheitsprozess stärker als bisher selbstständig zu steuern, wobei die Schulen auch weiterhin Unterstützung durch die Schulaufsichtsbehörden und die Gesundheitsberaterinnen in den Staatlichen Schulämtern, das Institut für Qualitätsentwicklung M-V, die Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder den Arbeitsmedizinischen Dienst erhalten.

Ausschreibung für die Teilnahme am Landesprogramm zur Betrieblichen Gesundheitsförderung an öffentlichen Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2017/2018
Begleitinformationen zur Ausschreibung
Informationen zum Programm "Denkanstöße"

Programminhalt

  • Ist-Analyse: Um eine solide Ausgangsbasis für präventive Maßnahmen für die einzelne Schule zu schaffen, wird eine differenzierte Analyse der Beanspruchungsverhältnisse am Arbeitsplatz „Schule“ mittels des Instruments IEGL (Inventar zur Erfassung von Gesundheitsressourcen im Lehrerberuf) durchgeführt. Die Analyse erfolgt in Form einer anonymen Erhebung. Sie soll sowohl belastende Arbeitsbedingungen als auch vorhandene Ressourcen der Lehrerinnen und Lehrer erfassen. Die Erläuterung und Umsetzung der Ergebnisse wird durch dafür ausgebildete Moderatoren begleitet.
  • Maßnahmenfindung und –durchführung: Auf der Grundlage der Ist-Stands-Analyse sollen – begleitet von dem Moderator/der Moderatorin – im Kollegium geeignete Schlussfolgerungen für individuelle und schulische gesundheitsfördernde Maßnahmen abgeleitet werden. Die Schule kann diese eigenständig auswählen und auf das Unterstützungsangebot der Moderatoren zurückgreifen. In Frage kommen durch die Leitung und das Kollegium selbst zu realisierende arbeitsorganisatorische und arbeitsgestalterische Maßnahmen, darüber hinaus auch Trainings und Fortbildungen zur Verhaltensprävention (z. B. Teamentwicklung, Arbeitsklima, Kommunikations-, Konflikt- und Stressmanagement, Psychohygiene, Maßnahmen zur Förderung von Bewegung und Entspannung) und schließlich auch die individuelle Beratung (z. B. psychologische Einzelberatung durch Schulpsychologen oder auch Coaching der Schulleitungen).
  •  Der Schule werden hierfür finanzielle Mittel aus dem Haushalt des Landes bereit-gestellt. Die Mittel richten sich nach der Anzahl der Beschäftigten.
  • Beratung: Die Schule wird während der gesamten Programmteilnahme u.a. von einer Beraterin für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) im Staatlichen Schulamt betreut und begleitet.
  • Fortbildungen: Zentrale Fortbildungen für Schulleiter (ca. 6 Tage im Schuljahr) zur Kompetenzstärkung (z. B. „gesund Führen und Leiten“, eigene Balance finden, Teambildung, Reflexion des eigenen Führungsverhaltens, Selbst- und Beziehungskompetenz
  • Schulindividuelle Programmevaluation: Teilnahme an einer Zweitevaluation (In-strument IEGL) nach ca. eineinhalb Jahren zur Erfolgsüberprüfung der Maßnahmen


Dagmar Schultz
Institut für Qualitätsentwicklung M-V

Tel:        0385 588 7706
E-Mail: d.schultz@iq.bm.mv-regierung.de

Beraterin für Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) im Staatlichen Schulamt Greifswald

Simone Hoppert-Arndt
Institut für Qualitätsentwicklung M-V
Tel:       03834 595824
E-Mail: s.hoppert-arndt@iq.bm.mv-regierung.de

Beraterin für Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
im Staatlichen Schulamt Neubrandenburg

Anja Blanck
Institut für Qualitätsentwicklung M-V
Tel:       0395 380 78397
E-Mail: a.blanck@iq.bm.mv-regierung.de

Beraterin für Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
im Staatlichen Schulamt Rostock

Kathleen Stern
Institut für Qualitätsentwicklung M-V

Tel.:      0381 7000-78446
E-Mail: k.stern@iq.bm.mv-regierung.de

Beraterin für Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
im Staatlichen Schulamt Schwerin

 

Cornelia Richter
Institut für Qualitätsentwicklung M-V
Tel.:      0385 588-78190
E-Mail: c.richter_06@iq.bm.mv-regierung.de