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Ernährungsbildung

Die Ernährungsbildung ist ein Aufgabengebiet, das in den Rahmenplänen ausgewiesen wird und im Bildungs- und Erziehungsprozess umzusetzen ist. Sie ist Bestandteil des Fachunterrichts in Biologie, mehrerer Unterrichtsfächer sowie unterschiedlicher Lernbereiche und soll sowohl im Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlunterricht als auch in den außerunterrichtlichen Veranstaltungen angemessene Berücksichtigung finden.

Frische Lebensmittel auf einem Holztisch: Obst, Gemüse, Fleisch, Lachs, Käse, Brot, Gewürze, Nüsse, Quinoa und Kräuter.

Die Ernährungsbildung als ein Bestandteil der Gesundheitserziehung ist ein allgemeines, fachbezogenes sowie fächerverbindendes Ziel und ist somit Teil des Kompetenzmodells der Rahmenpläne. Es wird ausdrücklich im Bereich der Sozialkompetenz auf die Auseinandersetzung mit Kernproblemen wie z.B. der eigenen Gesundheit und der gesunden Lebensweise hingewiesen. Darüber hinaus beinhalten eine Vielzahl von Rahmenplänen konkrete Themen der Ernährungsbildung (z.B. in Sachkunde, Biologie, Chemie, Sport, NAWI, Sozialkunde, Religion oder auch in Deutsch).

In Mecklenburg-Vorpommern wird eine Vielzahl von Projekten im Bereich Ernährungsbildung den Schulen angeboten.

Maßnahmen und Projekte

Im „Landesprogramm Gute Gesunde Schule“ wird unter anderem das Projekt der AOK-Nordost „Beweg dich Schule“, die „KlasseEssen-Box“ und die „GemüseAckerdemie“ angeboten.

Mit dem Ernährungsführerschein des Bundeszentrums für Ernährung lernen Kinder Lebensmittel mit allen Sinnen wahrzunehmen, zuzubereiten und zu genießen. Das Konzept wird seit über 17 Jahren an Grundschulen umgesetzt.

SchmExperten: Zwei Konzepte, ein Ziel: durch Selbermachen, schmecken und experimentieren werden Jugendliche zu Expertinnen und Experten für gesundheits- und klimafreundliches Essen und Trinken.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern nimmt seit dem Schuljahr 2017/2018 erfolgreich am EU-Schulprogramm teil. Das EU-Schulprogramm bietet die Möglichkeit der kostenlosen Abgabe von Milch sowie Obst und Gemüse und die Finanzierung von begleitenden pädagogischen Maßnahmen. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 und an Förderschulen.

Das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt ruft alle Schulen mit den Jahrgangsstufen 1 bis 4 und Förderschulen auf, sich bis zum 31. Januar 2025 um die Teilnahme am Programm für das Schuljahr 2025/2026 zu bewerben.

„Ich kann kochen“ als Angebot der Barmer GEK. Dieses Angebot setzt gezielt in der Lebenswelt von Kindern an und sucht die Unterstützung von Erziehern, Lehrern und Eltern. Die Grundschulzeit spielt dabei eine zentrale Rolle in der Ernährungsbildung. Deshalb schult „Ich kann kochen!“ vor allem pädagogische Fach- und Lehrkräfte.

Im Rahmen der Ernährungsbildung kommt der Adipositas-Prävention in der Schule eine besondere Bedeutung zu. Zu den Zielen der Adipositas-Prävention innerhalb des Settings Schule gehören die Erhöhung des Wissens über Adipositas, die Erhöhung der Möglichkeiten/ Angebote für körperliche Aktivitäten der Kinder und die Verbesserung der Ernährungskompetenzen bei Kindern.

Die Förderung eines gesunden, ausgewogenen Lebensstils sowie die Schaffung einer gesunden Lebenswelt - fit4future vermittelt Wissen und methodische Kompetenzen, um Gesundheitsförderung und Prävention nachhaltig, eigenständig und erfolgreich an Schulen und Kitas umzusetzen.

Kontakt

Petra Keil

Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern
Bereich 2 - Fortbildung, Beratung, Lehrkräftegesundheit, Europäische Schulprogramme
Schülergesundheit

Telefon: 0385 588 17868 E-Mail senden

Petra Keil

Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern
Bereich 2 - Fortbildung, Beratung, Lehrkräftegesundheit, Europäische Schulprogramme
Schülergesundheit

Telefon: 0385 588 17868 E-Mail senden

Weiterführende Themen

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert über die Themen Ernährung, Bewegung und Stressregulation.