Einschulung
Für alle Kinder, die bis zum 30. Juni das 6. Lebensjahr vollenden, beginnt die Schulpflicht am 1. August. Auf Antrag der Erziehungsberechtigten können aber auch Kinder eingeschult werden, die bis zum 30. Juni des darauf folgenden Jahres sechs Jahre alt werden und dafür die körperlichen, geistigen und verhaltensmäßigen Voraussetzungen mitbringen.

Die Einschulung kann auf Antrag der Erziehungsberechtigten im Einvernehmen mit der Schulleitung auch um ein Jahr zurückgestellt werden. Bei der Entscheidung wird der Zentrale Fachbereich für Diagnostik und Schulpsychologie (ZDS) und das Ergebnis der schulärztlichen Untersuchung einbezogen.
Die Einschulung erfolgt in der Regel an der örtlich zuständigen Schule, d. h., an der Schule, in deren Einzugsbereich der Schüler bzw. die Schülerin seinen Wohnsitz hat. Der Einzugsbereich einer Schule ist grundsätzlich das Gebiet des Schulträgers. Die Landkreise und kreisfreien Städte können abweichend für die Schulen auf ihrem Gebiet Einzugsbereiche festlegen. Wer sein Kind an einer Schule in freier Trägerschaft anmelden möchte, wählt selbst die Schule aus.